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Ab heute können sich Europäerinnen und Europäer auf der Webseite www.goethe.de/EU2020 über die vielfältigen Aktivitäten informieren. 

Ob kulturelle Begegnungen in Privatwohnungen, Diskussionen über den Umgang mit künstlicher Intelligenz, Gespräche zwischen den Generationen Europas, eine Installation zum Anfassen auf den Plätzen der Städte – die Projekte, die das Goethe-Institut für die deutsche EU-Ratspräsidentschaft umsetzt, machen Europa spürbar. 

Die Projekte sind Teil des Kulturprogramms der Bundesregierung zur EU-Ratspräsidentschaft. Dieses Programm folgt bewusst einem neuen Ansatz: Es ist europäisch, denn eine gemeinsame Kultur entsteht am besten in der gemeinsamen Arbeit an der Zukunft. Es ist digital, denn europäische Öffentlichkeit ist ohne den digitalen Raum längst nicht mehr denkbar. Es gibt jungen Menschen eine Stimme, denn nur mit ihnen kann europäische Zukunft gestaltet werden. 

„Europaküche“: Die Küche steht wie kein anderer Ort für Gemeinschaft, Begegnung und Gastfreundschaft. Im Projekt Europaküche wird sie deshalb zur Plattform für einen europaweiten Dialog. Lesungen, Konzerte, Performances, Gespräche – in zehn EU-Mitgliedstaaten organisieren in Europa lebende Künstlerinnen und Künstler physische oder virtuelle Begegnungen mit Bürgerinnen und Bürger aus einer anderen als ihrer Heimatstadt. Die Events werden digital begleitet und übertragen. 

„Generation A=Algorithmus“: Big Data, Algorithmen, Biotech – wie verändert Künstliche Intelligenz (KI) den Alltag von Europäerinnen und Europäern? Und wie kann diese Entwicklung auf gesellschaftlich verantwortungsvolle Weise beeinflusst werden? Diesen Fragen geht Generation A in Klima-Hackathons, KI-Residenzen, in der Online-Diskussionsreihe „Couch Lessons“, in Roboter-Residenzen und weiteren vielfältigen Formaten nach. Im Fokus stehen dabei Aspekte wie Arbeit, Kreativität, Ethik und Klimawandel. 

„#oekoropa“: Wie wollen wir künftig in Europa reisen? In dem Jugendwettbewerb suchen europäische Schülerinnen und Schüler zwischen 16 und 19 Jahren nach Antworten. Die zehn besten Ideen für klimaschonendes Reisen zwischen den drei Hauptstädten der Trio-Präsidentschaft (Berlin, Lissabon, Lubiljana) und der Heimatstadt werden prämiert. Im Frühjahr 2021 können die Siegerteams ihre Reise antreten. Einsendeschluss für die Reisekonzepte ist der 1. Oktober 2020.

„Erzähle mir von Europa“: Zehn Diskussionen zwischen Alt und Jung in zehn europäischen Ländern. Ziel ist ein generationsübergreifender Austausch über Europa, seine Vergangenheit und seine Zukunft. Grundlage der Gespräche sind Zeitzeugeninterviews mit Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, geboren vor 1945, die europäische Diskurse geprägt haben. Sie sind im „Europäischen Archiv der Stimmen“ gesammelt. Begleitend zu den Veranstaltungen sind digitale und auditive Formate geplant. 

„Die verschwindende Wand“: Eine Wand steht im öffentlichen Raum, Bürgerinnen und Bürger werden aktiv, durch eine interaktive Installation wird die Vielfalt Europas erlebbar. Am Ende ist die Wand verschwunden. Genau wie die Grenzen und Denkbarrieren in Europa. 

Über die Projekte des Goethe-Instituts zur deutschen EU-Ratspräsidentschaft 

Die Projekte des Goethe-Instituts sind Teil des Kulturprogramms der Bundesregierung zur deutschen EU-Ratspräsidentschaft. Sie werden vom Goethe-Institut mit seinem europaweiten Netzwerk geplant und koordiniert. Das Auswärtige Amt fördert die Projekte aus Sondermitteln für die deutsche EU-Ratspräsidentschaft. 

Über weitere Projekte zum Kulturprogramm können Sie sich hier informieren.