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So wird zum Beispiel auf Kleingeschenke verzichtet und beim Catering werden regionale, fair gehandelte und hauptsächlich pflanzliche Lebensmittel verarbeitet. Alle Emissionen, die sich nicht vermeiden lassen, kompensiert Deutschland. Dafür hat das Umweltbundesamt vorab Daten erhoben und die Gesamtmenge an Emissionen für die deutsche EU-Ratspräsidentschaft auf 71.519 Tonnen CO2-Äquivalente veranschlagt. Darin fließen die während der Veranstaltungen verursachten und reisebedingten Emissionen ein. In der Grafik, die eine Beispielveranstaltung der Präsidentschaft zeigt, erkennt man, dass die meisten Emissionen durch die An- und Abreise der Teilnehmenden entstehen.

© Deutsche Emissonshandelsstelle (DEHSt) im Umweltbundesamt
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Um die Emissionen zu kompensieren, erwirbt Deutschland Gutschriften zur Emissionsminderung aus  Projekten, die nach den UN-Regeln des Kyoto-Protokolls zertifiziert sind. Mit dem Erwerb der Gutschriften werden Klimaschutzprojekte finanziert, die über eine reine Reduktion von COhinausgehen und einen zusätzlichen nachhaltigen Mehrwert für die Projektländer erbringen. Dazu zählt beispielweise der Schutz von Luft, Boden oder Wasser, der Ressourcenschutz, der Ausbau der ländlichen Elektrifizierung, mehr Arbeitsplätze vor Ort oder der Gesundheitsschutz der lokalen Bevölkerung.

Der Ausgleich des CO2-Fußabdrucks ist freiwillig, kein Ratsvorsitz ist dazu verpflichtet. Deutschland will mit einer gewissenhaft umgesetzten Kompensation den internationalen Klimaschutz stärken. 

Wussten Sie, dass…

… die Bundesregierung die Klimawirkungen der notwendigen Dienstreisen ihrer Beschäftigten bereits seit 2014 kompensiert? Mehr dazu unter: 

Weiterführende Links

Mehr Informationen zum Thema freiwillige Kompensation durch Klimaschutzprojekte finden Sie auf der folgenden Themenseite:

oder im Ratgeber des Umweltbundesamtes: