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Intensive Gespräche zwischen dem Europäischen Parlament, dem Rat der Europäischen Union und der Europäischen Kommission über den Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) - den nächsten langfristigen Haushalt der EU - und den Aufbauplan sollen Mitte August beginnen.

In ihrem Telefonat würdigten EU‑Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, EU‑Parlamentspräsident David Sassoli und Bundeskanzlerin Angela Merkel die Ergebnisse der Sondertagung des Europäischen Rates vom 17.-21. Juli: eine Einigung über den auf sieben Jahre ausgelegten Haushalt in Höhe von 1074 Mrd. Euro sowie einen Wiederaufbaufonds in Höhe von 750 Mrd. Euro, um die wirtschaftlichen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie abzufedern.

Am 29. Juli gab der Rat grünes Licht für weitere Gespräche zwischen der deutschen Ratspräsidentschaft und dem Europäischen Parlament - ein entscheidender Schritt hin zum Abschluss der Verhandlungen über den künftigen EU‑Haushalt noch vor Jahresende. Merkel, von der Leyen und Sassoli waren sich einig, dass ein ambitionierter Zeitplan erforderlich sei, damit die europäischen Programme wie vorgesehen zum Januar 2021 in Kraft treten können. Sie verabredeten, die bevorstehenden Verhandlungen eng zu begleiten.