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Das Treffen diente dem Austausch über den Zusammenhang zwischen dem Verlust der biologischen Vielfalt und der Corona-Pandemie sowie der Diskussion über den Vorschlag der EU-Kommission für die Anhebung des EU-Klimaziels für das Jahr 2030 auf mindestens 55 Prozent gegenüber 1990. 

Das informelle Ministertreffen ist ein wichtiger Bestandteil der EU-Ratspräsidentschaft, das die Möglichkeit zur Diskussion politisch aktueller Themen abseits des Tagesgeschäfts schafft. Es bietet zudem die Gelegenheit, von dem Format der offiziellen Ratstagungen im Rahmen der EU-Ratspräsidentschaft in Brüssel oder Luxemburg abzuweichen und neben den Ministerinnen und Ministern und dem EU-Umwelt- und Klimakommissar auch andere Redner und Rednerinnen einzuladen.

Traditionell werden so auch die Ministerinnen und Minister der Staaten der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) Island, Liechtenstein, Norwegen und Schweiz sowie der EU-Beitrittskandidaten-Staaten eingeladen. Auch der Vorsitzende des Umweltausschusses im Europäischen Parlament, der Direktor der Europäischen Umweltagentur und der Generalsekretär des Europäischen Umweltbüros (europäischer Dachverband der Umwelt-NGOs) nahmen teil.

Videostatement von Bundesministerin Svenja Schulze zum informellen Umweltrat

Auf der Tagesordnung standen am ersten Tag folgende Themen:

  1. Lehren aus der Covid-19-Krise für die globale Politik zum Schutz der biologischen Vielfalt
  2. Die Folgenabschätzung zur Anhebung des EU-Klimaziels für 2030 und eine Diskussion über Europas Beitrag zur Umsetzung des Übereinkommens von Paris 

Am zweiten Tag hatten die EU-Umweltministerinnen und -minister nochmals Gelegenheit, sich in einer Arbeitssitzung ausführlich mit den Vorschlägen der EU-Kommission im Bereich des Klimaschutzes zu beschäftigen und die anstehenden Entscheidungen zur Anhebung des EU-Klimaziels für 2030 und zum EU-Klimagesetz zu diskutieren.

Doorstep mit Svenja Schulze, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit