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Auf der Tagung sprachen die europäischen Partner über die Lehren, die aus der COVID-19 Pandemie gezogen werden können. Konkret wollte das Bundesgesundheitsministerium über die Stärkung des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) und die Sicherstellung der Versorgung mit Arzneimitteln beraten und die digitale Agenda mit dem Schwerpunkt der Schaffung eines EU-Gesundheitsdatenraums in den Blick nehmen.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn:

In der Krise haben wir erneut erfahren, dass wir als Europäer zusammenstehen müssen, um Gefahren abzuwehren. Dass wir besser vorbereitet sein müssen, um uns zu schützen. Deswegen wollen wir Strukturen entwickeln, die Europa unabhängiger machen von der Produktion wichtiger Arzneimittel. Wir wollen darüber reden, wie wir das Robert-Koch-Institut Europas – das ECDC – zu einer internationalen Instanz in der Seuchenbekämpfung aufbauen können. Und mit einem gemeinsamen Gesundheitsdatenraum wollen wir bessere Möglichkeiten schaffen, in Europa zu forschen. Gemeinsam werden wir es schaffen, die Abwehrkräfte Europas zu stärken.