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Die durch das COVID-19-Virus verursachte globale Pandemie macht die wichtige Rolle der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bei der Bewältigung einer solchen Gesundheitskrise deutlich. Zugleich hat sie die Frage nach einer Reform der Organisation aufgeworfen.

Bei der Videokonferenz am Freitag (2. Oktober) unter dem Vorsitz von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn soll ein erster Austausch zwischen den EU-Amtskolleginnen und -kollegen über eine Position der Europäischen Union zu möglichen Reformen ermöglicht werden. Zwischen den 27 EU-Ministerinnen und -ministern soll ein klareres Verständnis dafür entwickelt werden, wo bereits Gemeinsamkeiten bestehen und welche Aspekte einer näheren Betrachtung bedürfen. Zu dem virtuellen Austausch sind auch der Generaldirektor der WHO, Tedros Adhanom Ghebreyesus, und die Europäische Kommission eingeladen. Ziel ist es, einen gemeinsamen Grundkonsens der EU-Mitgliedsstaaten und der Europäischen Kommission zu einer möglichen Reform der WHOzu finden.