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Sie kommen aus Belgien oder Italien, aus Zypern, Tschechien oder Spanien, aus allen Ecken der Europäischen Union. Sie gehören zu den besten Nachwuchsmusikern der Welt und sie alle verbindet: die Liebe zur Musik und ein europäischer Geist. Wenn das European Youth Orchestra (EUYO) spielt, wird sichtbar wie Musik auf dem Kontinent Grenzen überwindet und Europäer zusammenführt. 

Vergangene Woche spielten die Musiker beim Festival Young Euro Classic das Abschlusskonzert „Europa: Erinnern und Hoffen“ im Berliner Konzerthaus. 37 Musiker aus 14 europäischen Ländern des EUYO präsentierten Klassiker von Mozart und Beethoven ebenso wie Stücke des russischen Spätromantikers Nikolai Tscherepnin (1873-1945) und ein tango-gesättigtes Kontrabass-Quartett des Finnen Peter Grans (*1954). Gefördert wurde das Konzert im Rahmen der EU-Ratspräsidentschaft von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. 

In diesem Jahr gab es beim Festival wegen corona-bedingter Abstandsregeln vor und auf der Bühne vor allem Kammermusik statt bürgernahen Mitsingkonzerten wie 2019; nur ein Viertel der Plätze im Berliner Konzerthaus durfte besetzt werden. Um die Musik dennoch für alle erlebbar zu machen, gibt es nun erstmals die Höhepunkte der Young Euro Classic-Konzerte in voller Länge als Video zum Nachhören und Anschauen.

Die Corona-Pandemie stellte auch das Jugendorchester der Europäischen Union vor große Herausforderungen. Doch das Orchester fand eine praktikable Lösung: Es hat eine neue Internetplattform namens EUYOdigital geschaffen, um seinen Musikerinnen und Musikern das bestmögliche Training zu gewähren. Außerdem organisiert es das European Music Gallery Festival, eine Reihe von 23 Live-Konzerten „auf Abstand“ in 19 Ländern der EU und Großbritannien. Etwa 300 Musikerinnen und Musiker sind daran beteiligt.

Das Young Euro Classic Festival stellt sich vor: 

European Union Youth Orchestra

Mehr zum Kulturprogramm der deutschen EU-Ratspräsidentschaft finden Sie hier.